Wenn du Power Woman auf Instagram folgst, hast du Jenny, bekannt als @cycling.mama, bestimmt schon in unserer Sportbekleidung gesehen. In diesem Artikel erfährst du, wie Jennys Interesse am Triathlon begann und wie sie Training, Arbeit und Familie unter einen Hut bringt.
Erzähl uns von dir!
Ich bin Jenny, lebe in Deutschland und bin Triathletin, berufstätig und Mama von zwei Kindern. Der Sport begleitet mich schon seit meiner Jugend. Mit etwa 16 Jahren habe ich mit Triathlon angefangen – aber der Traum begann eigentlich noch früher. Mit 13 Jahren stand ich beim Challenge Roth an der Strecke – damals war es noch ein Ironman – und war sofort begeistert. In diesem Moment wusste ich: Das will ich auch einmal schaffen, wenn ich „erwachsen“ bin. Die Distanzen von 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km Laufen konnte ich mir damals allerdings nicht einmal ansatzweise vorstellen. Wie man so etwas überhaupt bewältigt, war für mich völlig unbegreiflich. Kraul konnte ich damals überhaupt nicht – und ich dachte, ein Kurs würde schon reichen.Irgendwie habe ich es dann gelernt. Aber wirklich gut war ich danach natürlich nicht. Gerade deshalb ist es mir heute wichtig, dass meine Kinder früh Kraulschwimmen lernen. Damit sie diese Grundlage haben – und jederzeit darauf zurückgreifen können, wenn sie möchten. Heute ist Sport nicht nur ein Hobby für mich, sondern ein fester Teil meiner Identität. Gleichzeitig versuche ich, Training, Familie und Beruf miteinander zu verbinden – was nicht immer einfach ist, aber mir unglaublich viel bedeutet.

Welche Rolle spielen Sport und Bewegung in deinem Leben?
Sport spielt eine riesige Rolle in meinem Leben. Ich bin einfach ein sehr aktiver Mensch und brauche Bewegung, um mich zu erden und meinen Kopf frei zu bekommen – besonders in stressigen Phasen. Draußen in der Natur zu sein gibt mir Energie und innere Ruhe zugleich. Sport ist für mich Ausgleich, Kraftquelle und ein Stück Freiheit im oft vollen Alltag. Außerdem ist es mir wichtig, meinen Kindern vorzuleben, dass Bewegung Freude macht und etwas Positives ist.
Welche Sportarten und welches Training machst du normalerweise?
Ich bin Triathletin – meine Disziplinen sind Schwimmen, Radfahren und Laufen. Am meisten liebe ich jedoch das Radfahren, es ist ganz klar meine Lieblingsdisziplin. Daher kommt auch mein Instagram-Name „cycling.mama“. Ergänzend mache ich regelmäßig Kraft- und Stabilisationstraining, um meinen Körper zu stärken und Verletzungen vorzubeugen. Besonders schätze ich die Abwechslung zwischen den drei Disziplinen – genau diese Vielfalt macht den Reiz des Triathlons für mich aus.
Wie bist du zum Triathlon gekommen?
Mit etwa 13 Jahren habe ich angefangen, Kraul zu lernen, weil ich unbedingt einmal beim Challenge Roth starten wollte. Meinen ersten kleinen Triathlon absolvierte ich dann mit ungefähr 18 Jahren. Davor lag mein Fokus auf dem Abschluss meiner Ausbildung, daher hatte ich nicht so viel Zeit für Sport. Es war ein langer Weg mit vielen Aufs und Abs, Rückschlägen und kleinen Erfolgen. Aber 2016 habe ich mir endlich meinen großen Traum erfüllt: Ich habe den Challenge Roth gefinished. Dieses Gefühl, nach all den Jahren der harten Arbeit und Geduld über die Ziellinie zu laufen, werde ich nie vergessen – es war einfach unbeschreiblich. Dass ich das Schwimmen erst relativ spät gelernt habe, hat mir gezeigt, dass man nicht perfekt starten muss. Mit Geduld, Konsequenz und Durchhaltevermögen kann man sich sehr viel erarbeiten.

Was gefällt dir am Triathlon am besten?
Ich liebe die Vielseitigkeit des Triathlons und die Zeit, die ich draußen in der Natur verbringen kann. Beim Schwimmen finde ich Ruhe für meinen Kopf, beim Radfahren spüre ich Freiheit – es fasziniert mich immer wieder, wie weit man aus eigener Kraft kommt. Laufen gibt mir die Möglichkeit, meine eigene Stärke zu fühlen und mich selbst herauszufordern. Besonders schön ist für mich, draußen unterwegs zu sein – bei Wind, Sonne oder Regen. Dieses Gefühl, sich aus eigener Kraft zu bewegen und die Natur um sich herum zu spüren, ist für mich etwas ganz Besonderes.
Was war die größte Herausforderung in deinem Training?
Leider war mein Weg immer wieder von Verletzungen begleitet. Nach den Schwangerschaften hatte ich lange Probleme mit Beckenboden und Steißbein, wodurch Radfahren und Laufen nur eingeschränkt möglich waren. Durch die Stillhormone kamen zusätzlich Schulterprobleme dazu, was auch das Schwimmen schwierig machte. Und zuletzt hatte ich eine hartnäckige Fußverletzung. Diese Phasen waren mental nicht leicht. Aber ich habe gelernt, geduldiger mit meinem Körper zu sein und meine Ziele anzupassen. Heute steht meine Gesundheit an erster Stelle. Ich bin dankbar für jede schmerzfreie Trainingseinheit.

Welche Tipps würdest du jemandem geben, der gerade anfängt oder sein Training verbessern möchte?
Vergleiche dich nicht ständig mit anderen. Jeder Mensch hat andere Voraussetzungen und Lebensumstände. Höre auf deinen Körper und setze dich nicht unnötig unter Druck. Konstanz ist wichtiger als Perfektion – und manchmal ist weniger tatsächlich mehr. Vor allem aber: Habe Freude an der Bewegung. Das ist die beste Motivation.

Worauf freust du dich gerade? Gibt es besondere ZiVom Traum eines jungen Mädchens, einen Ironman zu absolvieren, bis hin zur „Cycling.mama“ – Jennys Geschichteele oder Rennen?
Im Moment freue ich mich vor allem darauf, wieder vollständig gesund zu werden. Nach meiner Fußverletzung möchte ich dieses Jahr endlich wieder schmerzfrei laufen und Rad fahren können.
Ein ganz persönliches Ziel ist es, wieder einen Pass zu fahren. Kehre für Kehre nach oben zu arbeiten und dieses Gefühl von Freiheit in den Bergen zu spüren – das wäre für mich ein echtes Comeback.
Vielleicht starte ich auch bei einem kleinen Triathlon, aber nur, wenn es sich gut anfühlt. Ohne Druck, einfach aus Freude.
Was würdest du deinem jüngeren Ich sagen?
Dass Wettkämpfe und Leistung nicht alles sind. Zeiten und Platzierungen definieren nicht deinen Wert. Viel wichtiger ist es, gesund zu sein und Freude an der Bewegung zu haben.
Was lässt dich kraftvoll fühlen?
Mich kraftvoll zu fühlen bedeutet für mich, trotz Rückschlägen weiterzugehen.
Zu wissen, dass ich Mutter bin, arbeite und trotzdem meinen sportlichen Weg gehe, gibt mir Stärke. Und dieses Gefühl, aus eigener Kraft einen Berg hinaufzufahren oder eine Einheit durchzuziehen, erinnert mich daran, wie viel in uns steckt.
Was ist dein liebstes Power Woman Kleidungsstück?
Das ist eine ziemlich schwierige Frage, denn ich liebe eigentlich alle Power Woman-Kleidungsstücke, die ich habe. Nach meiner Fuß-OP habe ich sogar die Kleidung im Krankenhaus getragen, weil sie so unglaublich bequem ist.
Am meisten mag ich aber die Badeanzüge. Sie sitzen perfekt, behalten Form und Farbe und ich habe sie schon so oft beim Schwimmen getragen. Einfach großartig!
Am Ende geht es für mich um ein gutes Gefühl – im Training, im Alltag und auch in dem, was ich trage. Wenn ich mich wohlfühle, fühle ich mich stark. Und genau das ist für mich „Power Woman“.
Du kannst Jenny hier folgen;
Instagram @cycling.mama
TikTok @cycling.mama
YouTube Cycling Mama

